VITAGEL Augengel

VITAGEL Augengel
Art.Nr.:
01318170
EAN:
04030571005926
Packungsinhalt:
10 g Augengel
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Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Retinol. Retinol (Vitamin A) gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und ist unter anderem wichtig für die Sehfunktion, die Differenzierung bestimmter Zellen (Epithelzellen), die Spermienbildung und für die embryonale Entwicklung und das Wachstum des gesamten Körpers. Ein Mangel an Vitamin A äußert sich vor allem in gestörter Hell-Dunkel-Anpassung, Austrocknung und Verhornung der Bindehaut der Augen und der Schleimhäute sowie in Trockenheit, Schuppen- und Faltenbildung der Haut.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
Zur unterstützenden Behandlung bei:
- Störungen der Horn- und Bindehaut mit Mucinmangel bei weitgehend erhaltenem wässrigen Tränenfilm
    - Austrockung der Binde- und Hornhaut des Auges
    - Erweichung und Trübung der Hornhaut
- Vitamin-A-Mangel bedingten Störungen der Horn- und Bindehaut des Auges, wie:


Was ist das? - Definition
Beim Syndrom des trockenen Auges sind Bindehaut und Hornhaut nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Keratoconjunctivitis sicca

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Das trockene Auge entsteht zum einen durch eine unzureichende Produktion von Tränenflüssigkeit. Zum anderen kann eine veränderte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, durch die der Tränenfilm zu kurz auf dem Auge haftet, die Ursache sein. Durch eine Rückbildung der Tränendrüse tritt das trockene Auge mit zunehmendem Alter häufiger auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Neben der gestörten Tränenbildung können auch äußere Ursachen die Beschwerden auslösen. Dazu gehören Aufenthalte in klimatisierten Räumen oder stundenlange Lese- und Bildschirmarbeiten, die eine geringere Häufigkeit des Lidschlags zur Folge haben.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Das trockene Auge macht sich vor allem durch Trockenheitsgefühl, Fremdkörpergefühl und Brennen der Augen bemerkbar. Im Freien können die Augen verstärkt tränen. Ein Auftreten von Sehstörungen ist möglich.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Das trockene Auge wird in vier Schweregrade (Stadium 1 bis Stadium 4) eingeteilt, auf die sich ein Stufenplan in der Behandlung aufbaut. Je nach Stadium werden Augentropfen ("künstliche Tränen") in unterschiedlicher Zusammensetzung und mit unterschiedlich häufiger Anwendung pro Tag eingesetzt. Werden Tropfen etc. öfter als viermal täglich angewendet, sollten unkonservierte Präparate verwendet werden, da manche in Augentropfen enthaltenen Konservierungsmittel bei häufigem Gebrauch das "trockene Auge" verursachen können.
Eine gründliche ärztliche Untersuchung ist auf jeden Fall notwendig, um die richtige Therapie zu ermöglichen und andere Ursachen auszuschließen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Trockene Augen können ein Zeichen einer unspezifischen Bindehautreizung sein.
Für Frauen in den Wechseljahren und Frauen, die Präparate zum Hormonersatz erhalten, ist das trockene Auge ein typisches Symptom. Ähnlich können auch andere Medikamente, wie Ovulationshemmer (die "Pille"), Betablocker und bestimmte Diuretika (entwässernde Arzneimittel), sowie bestimmte Psychopharmaka zum Austrocknen der Augen führen. Augentropfen, die Cortison oder Adrenalin enthalten, können eine weitere Ursache sein. Vermutlich bewirken bestimmte in Augentropfen enthaltene Konservierungsmittel eine Austrocknung der Augen.
Das trockene Auge kann in wenigen Fällen ein Hinweis auf eine schwere, noch unerkannte Allgemeinerkrankung sein. So ist es zum Beispiel ein Hauptsymptom des Sjögren-Syndroms, einer Autoimmunerkrankung.
Bei den vielen unterschiedlichen Ursachen ist eine Abklärung durch den Arzt in jedem Fall dringend anzuraten.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Für eine ausreichende Luftbefeuchtung in klimatisierten oder stark beheizten Räumen sorgen.
 - Die Augen im Freien durch eine (Sonnen-) Brille vor Wind schützen.
 - Bei langer Bildschirm- oder Lesearbeit zwischendurch immer wieder die Augen kurz schließen.

Bearbeitungsstand: 24.07.2012

Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Beim Syndrom des trockenen Auges sind Bindehaut und Hornhaut nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Keratoconjunctivitis sicca

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Das trockene Auge entsteht zum einen durch eine unzureichende Produktion von Tränenflüssigkeit. Zum anderen kann eine veränderte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, durch die der Tränenfilm zu kurz auf dem Auge haftet, die Ursache sein. Durch eine Rückbildung der Tränendrüse tritt das trockene Auge mit zunehmendem Alter häufiger auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Neben der gestörten Tränenbildung können auch äußere Ursachen die Beschwerden auslösen. Dazu gehören Aufenthalte in klimatisierten Räumen oder stundenlange Lese- und Bildschirmarbeiten, die eine geringere Häufigkeit des Lidschlags zur Folge haben.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Das trockene Auge macht sich vor allem durch Trockenheitsgefühl, Fremdkörpergefühl und Brennen der Augen bemerkbar. Im Freien können die Augen verstärkt tränen. Ein Auftreten von Sehstörungen ist möglich.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Das trockene Auge wird in vier Schweregrade (Stadium 1 bis Stadium 4) eingeteilt, auf die sich ein Stufenplan in der Behandlung aufbaut. Je nach Stadium werden Augentropfen ("künstliche Tränen") in unterschiedlicher Zusammensetzung und mit unterschiedlich häufiger Anwendung pro Tag eingesetzt. Werden Tropfen etc. öfter als viermal täglich angewendet, sollten unkonservierte Präparate verwendet werden, da manche in Augentropfen enthaltenen Konservierungsmittel bei häufigem Gebrauch das "trockene Auge" verursachen können.
Eine gründliche ärztliche Untersuchung ist auf jeden Fall notwendig, um die richtige Therapie zu ermöglichen und andere Ursachen auszuschließen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Trockene Augen können ein Zeichen einer unspezifischen Bindehautreizung sein.
Für Frauen in den Wechseljahren und Frauen, die Präparate zum Hormonersatz erhalten, ist das trockene Auge ein typisches Symptom. Ähnlich können auch andere Medikamente, wie Ovulationshemmer (die "Pille"), Betablocker und bestimmte Diuretika (entwässernde Arzneimittel), sowie bestimmte Psychopharmaka zum Austrocknen der Augen führen. Augentropfen, die Cortison oder Adrenalin enthalten, können eine weitere Ursache sein. Vermutlich bewirken bestimmte in Augentropfen enthaltene Konservierungsmittel eine Austrocknung der Augen.
Das trockene Auge kann in wenigen Fällen ein Hinweis auf eine schwere, noch unerkannte Allgemeinerkrankung sein. So ist es zum Beispiel ein Hauptsymptom des Sjögren-Syndroms, einer Autoimmunerkrankung.
Bei den vielen unterschiedlichen Ursachen ist eine Abklärung durch den Arzt in jedem Fall dringend anzuraten.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Für eine ausreichende Luftbefeuchtung in klimatisierten oder stark beheizten Räumen sorgen.
 - Die Augen im Freien durch eine (Sonnen-) Brille vor Wind schützen.
 - Bei langer Bildschirm- oder Lesearbeit zwischendurch immer wieder die Augen kurz schließen.

Bearbeitungsstand: 24.07.2012

Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Ein Mangel an Vitamin A bewirkt eine Funktionsstörung des Auges, deren anfängliche Kennzeichen Nachtblindheit und erhöhte Blendempfindlichkeit sind. Je ausgeprägter die Unterversorgung mit dem Vitamin, desto gravierendere Binde- und Hornhautschädigungen bilden sich aus. Im Extremfall führen sie bis zur Erblindung.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Vitamin A-Hypovitaminose

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Vitamine sind lebensnotwendige Substanzen, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Werden sie in zu geringer Menge aufgenommen, treten Mangelerscheinungen auf. Ausgeprägte Vitaminmangelerkrankungen kommen in Europa auf Grund des reichhaltigen Nahrungsmittelangebots nur noch selten vor. Doch können eine falsche Ernährung, einseitige Kostformen (Fertignahrungsmittel) oder Diäten eine Unterversorgung herbeiführen. Eine gestörte Vitaminaufnahme im Magen-Darm-Trakt, Leberschäden und Alkoholismus sind weitere Ursachen für einen Mangel. Während Schwangerschaft und Stillzeit, bei Stress oder starker körperlicher Beanspruchung steigt der Bedarf an Vitaminen und damit auch die Gefahr einer Unterversorgung stark an.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Bei einer Vitamin A-Verarmung passen sich die Augen hellen und dunklen Lichtverhältnissen nur noch schlecht an. Auch die Blendempfindlichkeit ist erhöht. Auffälligstes Kennzeichen ist die so genannte Nachtblindheit. Betroffene Patienten leiden unter starken Sehstörungen am Abend und in der Nacht und klagen über Orientierungsprobleme in der Dämmerung.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Ein ausgeprägter Mangel an Vitamin A führt zu fortschreitenden Gewebeveränderungen am Auge, besonders der Bindehaut und der Hornhaut, die bis zur Erblindung führen können. Der Allgemeinzustand der Patienten ist geschwächt, infolge nachlassenden Appetits verlieren sie an Gewicht. Haut und Schleimhäute sind trocken und dadurch besonders anfällig gegenüber Mikroorganismen, wie z.B. Bakterien. Bei Heranwachsenden kommt es zudem zu Störungen des Wachstums und der Knochenbildung. Besonders problematisch ist ein Vitamin A-Mangel in der Schwangerschaft, da er zu einer Missbildung des Kindes führen kann.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Auf eine ausgewogene Ernährung achten. Besonders reich an Vitamin A sind Fischtran, Leber, Milch, Butter und Eier. Vorstufen von Vitamin A, so genannte Carotinoide, die in der Darmwand zu Vitamin A gespalten werden, sind in Gemüse und Früchten enthalten.
 - Bei Krankheit, Stress und starker körperlicher Beanspruchung ist der Bedarf an Vitaminen erhöht. Es empfiehlt sich daher, zusätzlich auf ein Vitaminpräparat aus der Apotheke zurückzugreifen.
 - Vitamin A ist, wie fast alle Vitamine, empfindlich gegenüber Hitze, Licht und langer Lagerung. Nahrungsmittel sollten daher frisch verwertet, schonend zubereitet und möglichst kurz gelagert werden.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Ein Mangel an Vitamin A bewirkt eine Funktionsstörung des Auges, deren anfängliche Kennzeichen Nachtblindheit und erhöhte Blendempfindlichkeit sind. Je ausgeprägter die Unterversorgung mit dem Vitamin, desto gravierendere Binde- und Hornhautschädigungen bilden sich aus. Im Extremfall führen sie bis zur Erblindung.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Vitamin A-Hypovitaminose

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Vitamine sind lebensnotwendige Substanzen, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Werden sie in zu geringer Menge aufgenommen, treten Mangelerscheinungen auf. Ausgeprägte Vitaminmangelerkrankungen kommen in Europa auf Grund des reichhaltigen Nahrungsmittelangebots nur noch selten vor. Doch können eine falsche Ernährung, einseitige Kostformen (Fertignahrungsmittel) oder Diäten eine Unterversorgung herbeiführen. Eine gestörte Vitaminaufnahme im Magen-Darm-Trakt, Leberschäden und Alkoholismus sind weitere Ursachen für einen Mangel. Während Schwangerschaft und Stillzeit, bei Stress oder starker körperlicher Beanspruchung steigt der Bedarf an Vitaminen und damit auch die Gefahr einer Unterversorgung stark an.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Bei einer Vitamin A-Verarmung passen sich die Augen hellen und dunklen Lichtverhältnissen nur noch schlecht an. Auch die Blendempfindlichkeit ist erhöht. Auffälligstes Kennzeichen ist die so genannte Nachtblindheit. Betroffene Patienten leiden unter starken Sehstörungen am Abend und in der Nacht und klagen über Orientierungsprobleme in der Dämmerung.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Ein ausgeprägter Mangel an Vitamin A führt zu fortschreitenden Gewebeveränderungen am Auge, besonders der Bindehaut und der Hornhaut, die bis zur Erblindung führen können. Der Allgemeinzustand der Patienten ist geschwächt, infolge nachlassenden Appetits verlieren sie an Gewicht. Haut und Schleimhäute sind trocken und dadurch besonders anfällig gegenüber Mikroorganismen, wie z.B. Bakterien. Bei Heranwachsenden kommt es zudem zu Störungen des Wachstums und der Knochenbildung. Besonders problematisch ist ein Vitamin A-Mangel in der Schwangerschaft, da er zu einer Missbildung des Kindes führen kann.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Auf eine ausgewogene Ernährung achten. Besonders reich an Vitamin A sind Fischtran, Leber, Milch, Butter und Eier. Vorstufen von Vitamin A, so genannte Carotinoide, die in der Darmwand zu Vitamin A gespalten werden, sind in Gemüse und Früchten enthalten.
 - Bei Krankheit, Stress und starker körperlicher Beanspruchung ist der Bedarf an Vitaminen erhöht. Es empfiehlt sich daher, zusätzlich auf ein Vitaminpräparat aus der Apotheke zurückzugreifen.
 - Vitamin A ist, wie fast alle Vitamine, empfindlich gegenüber Hitze, Licht und langer Lagerung. Nahrungsmittel sollten daher frisch verwertet, schonend zubereitet und möglichst kurz gelagert werden.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Allgemeine Dosierungsempfehlung: Bei starken Beschwerden: Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Alle Altersgruppen1 Tropfen3-mal täglichverteilt über den Tag
Alle Altersgruppen1 Tropfenstündlichverteilt über den Tag
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid. Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie diese vor der Anwendung des Arzneimittels entfernen und erst ca. 30 Minuten nach dem Eintropfen wieder einsetzen.

Dauer der Anwendung?
Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt und soll bis zur Besserung der Beschwerden erfolgen.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 g Gel.

Hilfstoff + Wasser für Injektionszwecke
Hilfstoff + Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
Hilfstoff + DL-a63-Tocopherol
Hilfstoff + Butylhydroxytoluol
Hilfstoff + Butylhydroxyanisol
Hilfstoff + Erdnussöl
Hilfstoff + Dinatrium edetat-2-Wasser
Hilfstoff + Sorbitol
Hilfstoff + Triglyceride, mittelkettige
Hilfstoff + Carbomer 13000-30000
Hilfstoff + Cetrimid
entspricht 1000 Internationale Einheiten Retinol
Wirkstoffstoff 1000 Internationale Einheiten Retinol palmitat
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Kundenrezensionen

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist.

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