THILO TEARS Augengel

Art.Nr.:
03549330
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3X10 g Augengel
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NOVARTIS Pharma GmbH
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Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Carbomer. Carbomer besitzt im Vergleich zu wässrigen Lösungen eine erhöhte Viskosität. Trotz der erhöhten Viskosität vermischt sich das Gel leicht mit der Tränenflüssigkeit. Es bildet einen benetzenden, transparenten Film auf der Augenoberfläche, so dass die optische Funktion nicht beeinträchtigt wird. Der Film ersetzt fehlende Tränenflüssigkeit oder einen Tränenfilm mangelnder Qualität und ermöglicht reizfreies Gleiten beim Lidschlag. Die Augenoberfläche wird vor Austrocknung geschützt.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
- Das Arzneimittel enthält einen Konservierungsstoff, der sich in weichen Kontaktlinsen anreichern kann. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Gebrauchsinformation.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Verschwommenes Sehen
- Augenbeschwerden
- Verkrustungen am Lidrand
- Augenreizungen
- Augenschwellungen
- Bindehautödem (Bindehautschwellung)
- Augenschmerzen
- Juckreiz am Auge
- Wärmegefühl am Auge
- Tränendes Auge
- Lidrandentzündung
- Trockene Augen
- Augenausfluss
- Kontaktdermatitis

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
- Trockene Augen


Was ist das? - Definition
Beim Syndrom des trockenen Auges sind Bindehaut und Hornhaut nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Keratoconjunctivitis sicca

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Das trockene Auge entsteht zum einen durch eine unzureichende Produktion von Tränenflüssigkeit. Zum anderen kann eine veränderte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, durch die der Tränenfilm zu kurz auf dem Auge haftet, die Ursache sein. Durch eine Rückbildung der Tränendrüse tritt das trockene Auge mit zunehmendem Alter häufiger auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Neben der gestörten Tränenbildung können auch äußere Ursachen die Beschwerden auslösen. Dazu gehören Aufenthalte in klimatisierten Räumen oder stundenlange Lese- und Bildschirmarbeiten, die eine geringere Häufigkeit des Lidschlags zur Folge haben.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Das trockene Auge macht sich vor allem durch Trockenheitsgefühl, Fremdkörpergefühl und Brennen der Augen bemerkbar. Im Freien können die Augen verstärkt tränen. Ein Auftreten von Sehstörungen ist möglich.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Das trockene Auge wird in vier Schweregrade (Stadium 1 bis Stadium 4) eingeteilt, auf die sich ein Stufenplan in der Behandlung aufbaut. Je nach Stadium werden Augentropfen ("künstliche Tränen") in unterschiedlicher Zusammensetzung und mit unterschiedlich häufiger Anwendung pro Tag eingesetzt. Werden Tropfen etc. öfter als viermal täglich angewendet, sollten unkonservierte Präparate verwendet werden, da manche in Augentropfen enthaltenen Konservierungsmittel bei häufigem Gebrauch das "trockene Auge" verursachen können.
Eine gründliche ärztliche Untersuchung ist auf jeden Fall notwendig, um die richtige Therapie zu ermöglichen und andere Ursachen auszuschließen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Trockene Augen können ein Zeichen einer unspezifischen Bindehautreizung sein.
Für Frauen in den Wechseljahren und Frauen, die Präparate zum Hormonersatz erhalten, ist das trockene Auge ein typisches Symptom. Ähnlich können auch andere Medikamente, wie Ovulationshemmer (die "Pille"), Betablocker und bestimmte Diuretika (entwässernde Arzneimittel), sowie bestimmte Psychopharmaka zum Austrocknen der Augen führen. Augentropfen, die Cortison oder Adrenalin enthalten, können eine weitere Ursache sein. Vermutlich bewirken bestimmte in Augentropfen enthaltene Konservierungsmittel eine Austrocknung der Augen.
Das trockene Auge kann in wenigen Fällen ein Hinweis auf eine schwere, noch unerkannte Allgemeinerkrankung sein. So ist es zum Beispiel ein Hauptsymptom des Sjögren-Syndroms, einer Autoimmunerkrankung.
Bei den vielen unterschiedlichen Ursachen ist eine Abklärung durch den Arzt in jedem Fall dringend anzuraten.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Für eine ausreichende Luftbefeuchtung in klimatisierten oder stark beheizten Räumen sorgen.
 - Die Augen im Freien durch eine (Sonnen-) Brille vor Wind schützen.
 - Bei langer Bildschirm- oder Lesearbeit zwischendurch immer wieder die Augen kurz schließen.

Bearbeitungsstand: 24.07.2012

Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Allgemeine Dosierungsempfehlung: Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Erwachsene1 Tropfen4-mal täglich oder nach Bedarfverteilt über den Tag
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid. Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie diese vor der Anwendung des Arzneimittels entfernen und erst ca. 15 Minuten nach dem Eintropfen wieder einsetzen.

Dauer der Anwendung?
Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 g Gel.

Hilfstoff + Wasser für Injektionszwecke
Hilfstoff + Natronlauge zur pH-Wert-Einstellung
Hilfstoff + Sorbitol
Hilfstoff 0,5 mg Benzalkonium chlorid
Wirkstoffstoff 3 mg Carbomer
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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