LITHIOFOR Retardtabletten

Art.Nr.:
07278276
Packungsinhalt:
100 St Retard-Tabletten
Abgabehinweis:
Rezeptpflichtig
Produkt von:
Vifor Pharma Deutschland GmbH
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nein
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Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Die Substanz ist wirksam bei psychischen Erkrankungen, vor allem bei Störungen der Gefühlslage (Manie), auch in Kombination mit anderen Neuroleptika. Weiterhin wird Lithium zur vorbeugenden Behandlung von starken Stimmungsschwankungen (manisch-depressiven Psychosen) und akuten Depressionen (Major Depressionen) eingesetzt. Ebenfalls können Patienten bei einer Therapieresistenz oder bei einer Unverträglichkeit von Antidepressiva mit Lithium behandelt werden. Daneben wird der Wirkstoff auch verwendet, um anfallsweise auftretende oder chronische Cluster-Kopfschmerzen zu lindern.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Nierenversagen (akut)
- Akuter Herzinfarkt
- Stark erniedrigter Natriumgehalt des Blutes

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
- Gutartiger Kropf (Struma)
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
- Überfunktion der Nebenschilddrüse mit vermehrter Bildung von Parathormon
- Erhöhter Blutzuckerspiegel
- Zu hoher Kalziumspiegel im Blut
- Gewichtszunahme
- Appetitlosigkeit
- Sinnestäuschung
- Schläfrigkeit
- Gedächtnisverlust
- Zittern
- Muskelzuckungen
- Bewegungen (unwillkürlich)
- Ataxie (Störung der Bewegungskoordination)
- Bewegungsstörungen mit plötzlichen und langsamen Bewegungen (Choreoathetose)
- Herabgesetzte periphere Nervenleitungsgeschwindigkeit (sensorisch und motorisch)
- Verstärkte Sehnenreflexe
- Bewegungsstörung mit Zittern und Fallneigung
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
- Krampfanfall
- Gestörte Sprechmotorik
- Koordinationsstörung
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Benommenheit
- Starre
- Koma
- Geschmacksstörung
- Augenzittern
- Erhöhter Hirndruck ohne bekannte Ursache
- Gesichtsfeldausfälle
- Verschwommenes Sehen
- Herzrhythmusstörung mit verlangsamter Herzfrequenz, die vom Sinusknoten ausgeht
- Herzrhythmusstörung mit unregelmäßiger Schlagfolge
- EKG-Veränderungen
- Ödeme (Wassereinlagerungen)
- Kreislaufversagen
- Kollaps
- Niedriger Blutdruck
- Raynaud-Syndrom
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Magenschleimhautentzündung
- Exzessive Speichelproduktion
- Mundtrockenheit
- Haarausfall
- Chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit Pusteln
- Haarbalgentzündung
- Juckreiz
- Verschlimmerung einer Psoriasis
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Lid und Lippen)
- Hautausschläge
- Überempfindlichkeit
- Muskelschwäche
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Erniedrigter Natriumgehalt im Blut
- Diabetes insipidus (Wasserharnruhr)
- Krankhaft gesteigerte Harnausscheidung
- Unmäßiges Trinken
- Blasenschwäche
- Nierenveränderungen (morphologisch)
- Nephritis (interstitiell)#Tubolointerstitielle Nephropathie
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Mikrozysten
- Gutartige Nierentumore
- Nierenkarzinome
- Impotenz
- Sexualstörung

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
- Prophylaxe von Psychosen (manisch-depressive) und Major Depressionen
- Behandlung von Manischen Episoden


Was ist das? - Definition
Gruppe schwerer psychischer Störungen, die mit einem meist vorübergehenden Realitätsverlust und Wahrnehmungsstörungen einhergeht.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - psychotische Störung


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Man unterscheidet zwischen exogenen und endogenen Psychosen.
Bei einer exogenen Psychose ist eine Ursache feststellbar - man spricht deshalb auch von der organischen Psychose. Meist handelt es sich um Veränderungen im Gehirn.
Bei den endogenen Psychosen dagegen findet sich keine Organschädigung. Man könnte es so beschreiben, dass der Betroffene die Erkrankung in sich trägt bis sie eines Tages zum Ausbruch kommt.
Von einer exogenen Psychose spricht man zum Beispiel, wenn es nach einer schweren Operation, besonders bei älteren Menschen, zu einem psychotischen Zustand kommt. Nicht selten treten solche psychischen Veränderungen auch im Rahmen einer Demenz auf. Ebenso kann es bei Drogen- oder Alkoholabhängigkeit zu akuten Psychosen kommen.
Die klassische endogene Psychose ist die Schizophrenie. Doch auch andere Erkrankungen, wie z.B. die Manie oder eine schwere endogene Depression werden dieser Erkrankungsgruppe zugerechnet.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Exogene Psychosen sind in der Regel eine Erkrankung der Älteren, endogene Psychosen dagegen können schon im jüngeren Erwachsenenalter auftreten.
Die Betroffenen zeigen psychotische Symptome. Diese sind in ihrer Ausprägung sehr vielgestaltig.
Während bei einer endogenen Psychose vor allem psychotische Veränderungen wie Wahn oder Halluzinationen im Vordergrund stehen, treten bei einer exogenen Psychose meist Verwirrtheitszustände und Gedächtnisstörungen auf:
 - Die Betroffenen sind zeitlich und örtlich desorientiert, das heißt, sie wissen nicht mehr wo sie sind, und welcher Tag heute ist. In schweren Fällen fehlt auch die Orientierung zur eigenen Person.
 - Die Störung der Wahrnehmung zeigt sich in Halluzinationen oder Illusionen.
 - Die Motorik ist stark gestört, was sich in Weglauftendenzen, starker Unruhe, Schlafstörungen aber auch Lethargie zeigen kann.
 - Wohl infolge der Wahrnehmungsstörung bestehen oft Angst und Panikzustände.
Die Symptome sind tageszeitlich unterschiedlich ausgeprägt. So sind sie meist nachts und in den frühen Morgenstunden ausgeprägter, während tagsüber unterschiedlich lange Intervalle ohne Symptome vorkommen können. Typischerweise besteht keine Erinnerung an die psychotischen Erlebnisse.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Akute exogene Psychosen sind reversibel, wenn die zugrunde liegende Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Sie können sich auch spontan bessern, oder aber in chronische Zustände übergehen.
Der Verlauf einer endogenen Psychose ist von der Art der psychischen Erkrankung abhängig.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Psychotische Zustände können im Rahmen vieler Erkrankungen auftreten. Beispielsweise bei Stoffwechselveränderungen wie extremen Blutzuckerschwankungen im Rahmen einer Blutzuckererkrankung, Veränderungen in der Zusammensetzung der Blutsalze oder Funktionsstörungen der Schilddrüse. Doch auch eine Nierenfunktionsstörung oder Infektionen können zu psychotischen Zuständen führen. Erst wenn Erkrankungen dieser Art ausgeschlossen sind, kann man von einer Psychose sprechen.


Verhaltenstipps
 - Meist treten psychotische Symptome unverhofft auf. Doch auch starke Unruhe, Furchtsamkeit, leichte Ablenkbarkeit oder unerklärliche Stimmungsänderungen können Anzeichen einer beginnenden Psychose sein.


Bearbeitungsstand: 24.07.2012

Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Psychische Erkrankung mit den Leitsymptomen Niedergeschlagenheit, Antriebs- und Denkhemmung. Die Depression ist eine häufige psychische Erkrankung.



Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - depressive Episode

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Meist handelt es sich um eine endogene Depression, deren Ursache nicht genau bekannt ist. Man vermutet eine Störung der Überträgerstoffe im Gehirn.
Manche Medikamente können depressive Verstimmungen auslösen, doch auch bei Organstörungen wie beispielsweise der Schilddrüsenunterfunktion oder im Rahmen einer neurologischen Erkrankung wie der Parkinsonerkrankung oder einer Demenz kann sich im Krankheitsverlauf eine Depression entwickeln.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Eine Depression kann sich ganz verschieden äußern. Als typisch gelten folgende Symptome:
 - die Stimmungslage ist niedergeschlagen und gedrückt, die Betroffenen fühlen sich "leer", können keine positiven Gefühle empfinden oder äußern.
 - Typisch ist eine Antriebshemmung. Depressive sind zu keiner Aktivität zu bewegen. Oft zeigt das Gesicht einen immer gleich bleibend traurigen Ausdruck. Am stärksten ausgeprägt ist diese Antriebshemmung am Morgen, sie bessert sich gegen Abend. Es scheint, als läge der Tag "wie ein großer Berg" vor ihnen.
 - Die Denkhemmung äußert sich durch verlangsamtes Denken ohne Einfälle, man spricht von "Grübelneigung".
 - Die Denkhemmung zeigt sich auch in einer verlangsamten, einfallslosen Sprache und Konzentrationsstörungen. Patienten sind nur wenig mitteilsam und sind zu keinem Gespräch zu motivieren.
 - Es können starke Ängste auftreten. Oft ist kein konkreter Anlass für die Angstgefühle zu finden.
Häufig bestehen neben den psychischen auch körperliche Beschwerden wie beispielsweise Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Appetitlosigkeit, Kloßgefühl im Hals oder sexuelle Lustlosigkeit.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Depressionen zeigen oft einen stark schwankenden Verlauf. Nicht selten jahreszeitlich gebunden kommen Phasen normaler Stimmungslage neben Zeiten starker Depression vor. Tritt die Depression im Rahmen einer manisch-depressiven Erkrankung auf, können auf depressive auch manische Zustände folgen. Bei schweren Depressionen besteht eine erhöhte Selbstmordrate!


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Bei einer ausgeprägten Schilddrüsenunterfunktion können ähnliche Symptome wie bei einer Depression vorherrschen.
Ängste sind bei vielen psychischen Erkrankungen anzutreffen. Bei konkreten, übersteigerten Ängsten spricht man von einer Phobie.


Verhaltenstipps
 - bestehen körperliche Beschwerden, für die keine organische Ursache zu finden ist, sollte man die Idee einer psychischen Erkrankung als Ursache nicht ausschließen.
 - fallen zuvor umgängliche Menschen durch unerklärliche Passivität, Interessenlosigkeit oder stete Traurigkeit auf, können dies Anzeichen einer Depression sein.


Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - W.F. Haupt et al., Neurologie und Psychiatrie für Pflegeberufe, Thieme, (2009), 10. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Meist phasenweise verlaufende psychische Erkrankung mit gehobener Stimmung, Antriebssteigerung und Ideenflucht.



Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Manie zählt zu den affektiven Störungen. Typisch sind daher stark veränderte Gefühlsäußerungen und überzogene Stimmungslagen:
 - Die Betroffenen sind euphorischer Stimmung, auch wenn kein entsprechender Anlass vorliegt. Sie sind gut gelaunt, heiter, fröhlich, ausgelassen und witzig. Häufig sind sie gute Unterhalter und fühlen sich bestens, ihr Selbstbewusstsein ist maßlos überzogen.
 - Typisch ist eine Antriebssteigerung, die zu Überaktivität, Rededrang, vermindertem Schlafbedürfnis und einem gesteigerten sexuellen Verlangen führt.
 - Der vermehrte Antrieb kann auch zu unüberlegten Handlungen wie maßlosen Einkäufen (20 Kleider, 15 Hosen o.ä.), Verschuldung oder undurchsichtigen Geschäftsabschlüssen führen.
 - Von Ideenflucht spricht man, wenn ein Maniker ständig neue Ideen hat, diese anfängt, aber nicht zu Ende bringt, weil er sich schon der nächsten Idee zuwendet.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Die Manie verläuft in Phasen, wobei diese Wochen bis Jahre dauern können. Nicht selten lösen bedeutende Ereignisse im Leben wie zum Beispiel eine Hochzeit, Scheidung, ein Stellenwechsel, der Tod eines nahen Angehörigen, Zerbrechen einer Beziehung, Arbeitslosigkeit oder ähnliches, einen Krankheitsschub aus. Sie können aber auch ohne äußere Ursachen auftreten.
In vielen Fällen kann die Erkrankung geheilt werden, doch Rückfälle sind nicht selten.


Verhaltenstipps
 - Fallen zuvor depressive Menschen plötzlich durch grundlos überzogen gute Stimmung auf, sollte man an eine manisch-depressive Erkrankung denken.


Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung. Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu krankhaft gesteigerter Harnausscheidung, unmäßiges Trinken, Durchfall, Erbrechen, Flüssigkeitsmangel, neurologischen Störungen, Muskelschwäche, erhöhter Muskelspannung, Muskelzuckungen, peripherem Nervenleiden bis hin zu einem Krampfanfall (zerebral) sowie zum Koma mit tödlichem Ausgang kommen.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette.

Wirkstoffstoff 660 mg Lithiumsulfat
entspricht 12 mmol Lithium-Ion
Hilfstoff + Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B)
Hilfstoff + Hypromellose
Hilfstoff + Magnesium stearat
Hilfstoff + Wasser, gereinigtes
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist.