COMBUDORON Gel

COMBUDORON Gel
Art.Nr.:
00230065
EAN:
04001638046978
Packungsinhalt:
25 g Gel
Abgabehinweis:
Rezeptfrei
Produkt von:
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nein
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Verfügbarkeit:
100
Ihr Preis 9,05 EUR
36,20 EUR pro 100g

inkl. 16 % MwSt., zzgl. Gebühr
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Es handelt sich um ein anthrophosophisches Arzneimittel. Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das anthrophosophische Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Offene Hautschädigung (Anthroposophie)
- Hautentzündung mit Juckreiz und Rötung (Ekzem; Anthroposophie)

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Es gibt dazu keine Erkenntnisse. Lassen Sie sich im Zweifelsfalle von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Entzündung der mittleren Hautschicht mit Blasen (bullöse Dermatitis), insbesondere bei längerer Anwendung
- Hautentzündung mit Juckreiz und Rötung (Ekzem; Anthroposophie), insbesondere bei längerer Anwendung

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendwendungsgebiete
Anthroposophisches Arzneimittel zur Anwendung bei:
- Insektenstich (Anthroposophie)
- Akute Strahlenschäden der Haut
- Sonnenbrand (Anthroposophie)
- Verbrennung (Anthroposophie) 1. und 2. Grades, mit Rötung, Schwellungen und Brandblasen
Bei offenen Brandwunden, großflächigen Verbrennungen sowie bei Anzeichen einer Wundinfektion, suchen Sie Ihren Arzt auf.


Was ist das? - Definition
Die meisten Insektenstiche führen zu mehr oder weniger schmerzhaften und juckenden Rötungen und Schwellungen, in denen manchmal noch der Stachel des Insekts steckt. Es finden sich einzelne oder mehrere Einstichstellen. Besonders gefährlich sind Stiche im Lippenbereich oder im Mund-Rachenraum.

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Es gibt viele Insekten, die stechen können. Häufig sind es Bienen, Wespen und Mücken, aber auch Spinnen und Ameisen, Bremsen und Flöhe. Wenn ein Insekt gestochen hat, gelangt ein artspezifisches Gift (Toxin) in den Organismus. Es enthält Eiweiße, die für die Schmerzwirkung verantwortlich sind und eine Entzündungsreaktion des Organismuses auslösen. Blutgefäße erweitern sich, dadurch kommt es zu einer Rötung der Haut. Ausgetretene Flüssigkeit sammelt sich im Gewebe und führt zur Schwellung, die Haut spannt. Die Eiweißstoffe des Giftes bewirken das Freisetzen körpereigener Botenstoffe, wie das Histamin, das unter anderem verantwortlich ist für den Juckreiz.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Der Stich eines Insekts ruft zunächst einen stechenden Schmerz hervor. Innerhalb kurzer Zeit rötet sich die Einstichstelle, sie schwillt an und kann eine Quaddel (Hauterhebung) bilden. Etwas später fängt der Juckreiz an.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Normalerweise sind die Beschwerden nach ein paar Tagen wieder verschwunden.
Bei einigen Menschen, die auf Insektengift allergisch reagieren, kann es zu sehr heftigen Reaktionen kommen. Symptome sind großflächige Rötung und Schwellung, ausgeprägte Nesselsucht, Fieber, Erbrechen, Atemnot bis zum Kreislaufkollaps (so genannter anaphylaktischer Schock). Wenn dieser Verdacht besteht oder eine Allergie bekannt ist, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Am besten tragen gefährdete Menschen ein so genanntes Notfallset bei sich.
Durch Kratzen oder wenn die Einstichstelle nicht hygienisch sauber ist, riskiert man eine Infektion durch Bakterien. Der Stich heilt dann besonders schlecht ab, entzündet sich und fängt an zu nässen.
Viele Insekten können Krankheiten übertragen. Von den "Einheimischen" zählt dazu vor allem die Wespe, die Bakterien oder auch Tetanus verschleppen kann. Der bekannteste Überträger in tropischen Gebieten ist die Anopheles-Mücke. Sie kann mit Malaria infizieren.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Immer, wenn die Haut mit einer Entzündung reagiert, kommt es zu Rötung, Schwellung, oft auch Juckreiz. Meist lässt sich ein Insektenstich recht gut erkennen, da es eine Einstichstelle und eine klar begrenzte Reaktionszone gibt. Bei größerer Ausdehnung, Quaddelbildung oder auch, wenn viele "Stichstellen" auftreten, sollte man abklären, was dahinter steckt.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Bei Bienenstichen den Stachel mit der Giftblase möglichst vorsichtig mit Pinzette, Fingernagel oder Plastikkarte entfernen. Sinnvoll ist es einen Saugstempel zu benutzen, um das Gift herauszuziehen. Er sieht aus wie eine Spritze, funktioniert nur umgekehrt. Über dem Einstich platzieren und Kolben nach oben ziehen. So wird das Gift abgesaugt.
 - Ganz wichtig ist es die Einstichstelle zu desinfizieren, auch Waschen mit Wasser und Seife erfüllt diesen Zweck.
 - Kühlung mit kaltem Wasser, verdünntem Alkohol, essigsaurer Tonerde oder den Stich mit Salmiakgeist betupfen, frisch geschnittene Zwiebel auf dem Stich verreiben, mit Speichel befeuchten und Zucker darauf verreiben.
 - Bei frischen Stichen das betroffene Körperteil ruhig halten, dann wird die Schwellung nicht so groß.
 - Vorsicht bei Stichen am oder im Mund-Rachenraum. Eiswürfel lutschen oder sofort einen Teelöffel Kochsalz mit wenig Wasser anfeuchten und langsam schlucken. Schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.
 - Juckreizstillende Gele sind sinnvoll, um die Gefahr einer Infektion durch Kratzen zu verringern.
 - Bei infizierten Stichen Kamillentinktur auftragen. Auch Teebaumöl kann man auftupfen, das sollte aber verdünnt werden.

Bearbeitungsstand: 26.07.2012

Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Sonnenbrand ist eine akute Entzündung der Haut. Dafür verantwortlich ist der UV-Anteil des Sonnenlichts oder einer künstlichen Strahlenquelle. Normal empfindliche Haut "verbrennt", wenn sie zuviel dieser Strahlung abbekommt. Sie rötet sich, schwillt an, brennt und juckt. Die Reaktion ist streng auf die bestrahlten Hautstellen beschränkt.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
 - Dermatitis solaris
 - Akute Lichtdermatose
 - Erythema solare
 - UV - Erythem

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Die Haut verfügt über Schutz- und Reparaturmechanismen, die unter anderem eine Schädigung durch UV-Strahlen verhindern sollen. Zum Schutz trägt wesentlich ein Stoff bei, der in die Haut eingelagert ist: Melanin. Dieser Pigmentfarbstoff lässt unsere Haut braun erscheinen. Ein Sonnenbrand entsteht, wenn die Pigmentierung der Haut, die normalerweise die UV-Strahlung abblockt, nicht ausreicht. Das ist vor allem bei sehr hellhäutigen Menschen und bei intensiver Sonneneinstrahlung der Fall. Vor allem durch das energiereiche UV-B Licht werden zunächst in der äußersten Hautschicht, der Epidermis, Hornhautzellen zu so genannten Sonnenbrandzellen verändert, das heißt sie werden vor allem aufgeweicht und aufgelockert. Die Strahlen können so in tiefere Hautschichten eindringen, wo sie vermehrt körpereigene Botenstoffe (Histamin, Prostaglandin) freisetzen. Diese sind verantwortlich für Entzündungen. Durch erweiterte Blutgefäße wird die Haut rot, Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus. Die Haut spannt, schwillt an und kann sogar Blasen bilden. Histamin ist auch verantwortlich für den Juckreiz.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Anzeichen für einen Sonnenbrand sind Rötung, Schwellung oder gar Blasenbildung in Kombination mit Brennen und Jucken auf den sonnenbestrahlten Hautpartien. Wie sehr die Haut reagiert, hängt von äußeren Faktoren, wie der Intensität der Strahlung, klimatischen Bedingungen und individuellen Faktoren, wie dem Hauttyp ab. Die ersten Symptome treten etwa 4 - 8 Stunden nach dem Sonnenbad auf und haben nach 24 - 36 Stunden ihren Höhepunkt.
Da die Hautschädigung von leicht entzündet bis schwer verbrannt reichen kann, unterscheidet man drei Schweregrade
 - Grad 1 : schmerzhafte Rötung, Schwellung, Juckreiz
 - Grad 2 : Blasenbildung
 - Grad 3 : weitgehende Zerstörung und Ablösung der Oberhaut.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Normalerweise ist ein Sonnenbrand nach ein bis zwei Wochen ausgeheilt. Während dieser Zeit schuppt sich die Haut vermehrt. Was zurückbleibt ist eine Hautverdickung (Lichtschwiele) und die Bräunung durch den eingelagerten Farbstoff Melanin (Hyperpigmentierung).
Bei einem schweren Sonnenbrand können entstellende, helle (depigmentierte) Narben zurückbleiben.
Wer sehr häufig Sonnenbrand hat oder auch hatte (auch wenn diese Jahrzehnte zurückliegen), erhöht sein Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders gefährdet sind hellhäutige Menschen und Kinder.
Die Hautalterung wird beschleunigt, was sich durch äußere Zeichen wie Faltenbildung und Altersflecken bemerkbar macht.
Zusammengefasst heißt das: Die Haut vergisst nichts!
Sonnenbrand im Gesicht kann auch begleitet sein von einer Bindehaut- oder Hornhautentzündung des Auges.
Sind größere Flächen betroffen, kann es eventuell zu Fieber, Schüttelfrost, Kreislaufproblemen und Übelkeit kommen. Auf jeden Fall an einen Hitzschlag denken und unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Die phototoxische Reaktion zeigt eine ähnliche Symptomatik. Sie tritt aber später nach Sonnenbestrahlung auf und setzt zusätzlich einen Kontakt mit dem so genannten Sensibilisator voraus. Das ist ein bestimmter Stoff, der mit UV-Licht zusammen die Reaktion auslöst.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - In der akuten Phase die verbrannten Stellen mit feuchten Umschlägen kühlen.
 - Damit die Haut besser heilen kann, feuchtigkeitsspendende Lotionen zum Beispiel mit Aloe auftragen.
 - Viel trinken gegen die "innere Austrocknung".
 - Auf alle Fälle die Sonne meiden, bis die Haut sich regeneriert hat.
 - Jeder sollte die Eigenschutzzeit seiner Haut kennen und den richtigen Lichtschutz (lieber höher!) für die unbekleidete Haut wählen. Vor allem die Sonnenplateaus wie Nase, Schultern und Fußrücken gut eincremen.
 - Zwischen 11 und 15 Uhr die direkte Sonne meiden, dann ist sie um ein Vielfaches stärker.

Bearbeitungsstand: 09.07.2012

Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist das? - Definition
Durch übermäßige Wärme- beziehungsweise Hitzeeinwirkung auf die Haut werden Zellen zunächst an der Oberfläche, später auch tiefer im Gewebe zerstört. Das kann durch direkte Einwirkung, wie Flammen, Strahlung, Reibung, Strom, (Verbrennung) oder durch heiße Flüssigkeiten oder Dämpfe geschehen (Verbrühung).



Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen und deren Vermeidung
Die meisten Verbrennungen oder Verbrühungen geschehen durch Unachtsamkeit oder Unfälle. Insbesondere Kinder sind sich der potenziellen Gefahren nicht bewusst.
Konsequente Unfallprophylaxe, wie Sicherung der Steckdosen, Kochherde, Wegsperren von Streichhölzern und Feuerzeugen und wiederholte Aufklärung sind der beste Schutz.

Wie sieht es aus? - Symptome und Merkmale
Verbrennungen und Verbrühungen werden in Grade und nach der Größe des betroffenen Areals in Prozent der Körperoberfläche eingeteilt. Nach den ersten Sekunden folgen heftigste Schmerzen (erster und zweiter Grad) oder relative Schmerzlosigkeit (dritter und vierter Grad). Unter Umständen riecht man verbrannte Haare oder Fleisch. Die Haut an dem und um das verbrannte oder verbrühte Hautareal färbt sich rot, es bildet sich eine Schwellung (erster Grad). Werden tiefere Hautschichten geschädigt, kommt es zur Bildung von Blasen (zweiter Grad). Hält die Hitzeeinwirkung an, wird Hautgewebe komplett zerstört, es bilden sich grau-weiße Krusten toten Hautgewebes (Nekrosen). Kennzeichen dieses dritten Grades ist das relative Fehlen von Schmerzen, da Nervenenden zerstört sind. Ist nicht nur die Haut sondern sind auch noch tieferliegende Strukturen wie Muskeln, Bänder oder Organe geschädigt oder zerstört, spricht man von einer Verbrennung/Verbrühung vierten Grades. Nicht nur die Tiefe, sondern auch die flächenmäßige Ausdehnung einer Verbrennung/Verbrühung ist für die körperliche Beeinträchtigung ausschlaggebend. Die Größe einer Handfläche entspricht ca. 1 % der Körperoberfläche. Besonders gefährlich sind großflächige Verbrennungen im Gesicht, da die Schädigung der Schleimhäute der Atemwege und der Lunge, das Einatmen von Verbrennungsgasen (Inhalationstrauma) von außen kaum beurteilt werden kann.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Ab einer Temperatur von 45347C gerinnen und zerfallen die Eiweiße der Zellen. Die Schmerzrezeptoren werden gereizt. Ab 55347C bilden sich Blasen, ab 65347C beginnen Zellen zu sterben (Hitzekoagulation). Zellflüssigkeit verdampft bei noch höheren Temperaturen, das Areal beginnt auszutrocknen. Die chemische Zersetzung und Verbrennung der organischen Zellsubstanzen, verbunden mit Verkohlung, tritt bei sehr hohen Temperaturen ein. Neben den lokalen Hautschäden kann sich auch noch die so genannte Verbrennungskrankheit entwickeln. Durch Schädigung der kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) erhöht sich die Durchlässigkeit und es bilden sich Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen). Das Blut wird eingedickt und die Mikrozirkulation und Versorgung der Zellen mit Sauerstoff gestört.
Giftstoffe, die im verbrannten Gewebe entstehen, belasten den Körper zusätzlich. Daraus kann sich zusätzlich zum Schock ein akutes Nierenversagen entwickeln. Da die Haut als Schutzmantel zerstört ist, ist die Gefahr einer Infektion sehr groß. Durch langes Kühlen der verbrannten/verbrühten Haut wird eine weitere Zellzerstörung vermieden und eine Schmerzlinderung herbei geführt.

Was muss man tun? - Erste Maßnahmen und Verhaltenstipps
 - Offene Flammen müssen sofort gelöscht werden, mit heißer Flüssigkeit getränkte Kleidung sofort ausziehen; verklebte oder verschmolzene Kleidung werden in der Wunde belassen.
 - Alle Verbrennungen/Verbrühungen werden 15 bis 20 Minuten mit fließendem kalten Wasser gekühlt; dabei tritt die Infektionsverhütung in den Hintergrund; Vorsicht bei Kindern und bei ausgedehnten Verbrennungen: Gefahr von Unterkühlung.
 - Offene Wunden (3. und 4. Grades), nach dem Kühlen, locker steril abdecken, am besten mit metallbedampften Kompressen und Verbandtüchern.
 - Ab Verbrennungen über ein bis zwei Prozent der Körperoberfläche oder ab dem dritten Grad sofort Arzt aufsuchen oder Rettungsdienst rufen.
 - Blasen nicht öffnen.
 - Keine Salbe oder Creme in offene Wunden.
 - Schocklagerung und -bekämpfung.


Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
 - Blasen nicht öffnen.
 - Bei kleinflächigen Verbrennungen/Verbrühungen ersten und zweiten Grades dienen Brandwundensalben und Gele der Wundheilung.


Bearbeitungsstand: 31.07.2012

Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise

Wie wird das Arzneimittel dosiert?

Allgemeine Dosierungsempfehlung: Zur Erstversorgung bei Verbrennungen sollten Sie die entsprechenden Hautpartie sofort unter kaltem Wasser kühlen, bis der Schmerz abklingt.
WerEinzeldosisGesamtdosisWann
Kinder, Jugendliche und Erwachsenedünnmehrmals täglichunabhängig von der Tageszeit
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Gegebenenfalls können Sie das angetrocknete Gel mit einem Verband bedecken.
Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Augen und Schleimhäuten.


Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung und sollte bis zum Abklingen der Beschwerden erfolgen.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 g Gel.

Hilfstoff + Wasser, gereinigtes
Hilfstoff + Xanthan gummi
Hilfstoff + Glycerol 85%
Hilfstoff + Ethanol 96% (V/V)
Wirkstoffstoff 95 mg Urtica urens ex herba recente 473
Wirkstoffstoff 5 mg Arnika (Ganzpflanze)-Extrakt (1:1,1); Auszugsmittel: Ethanol 94% (m/m)
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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